Der mit allen Wassern, nur nicht mit Weihwasser gewaschene Premierminister hält sich seinerseits in dieser Angelegenheit (Cargolux) erst mal diskret im Hintergrund, so wie er bei den die Zukunft des Landes betreffenden Problemen sowieso schon seit langem vollkommen abwesend ist.

(Lëtz. Journal 21.11.12)

Kommentar: Wie kann man aber auch so garstig mit unserem allseits beliebten Jean-Claude umspringen? Denn eigentlich würde er sich ja gerne um die Probleme seines Landes kümmern, aber man läßt ihn nicht. So muss er dauernd gegen seinen Willen den Euro und damit ganz Europa retten, seinen ungeliebten Zentralbankchef gegen alle Widerstände nach Frankfurt abschieben und sich im „Vaterland“ andauernd irgendwelche Orden umhängen lassen. Man sollte den Mann doch endlich in Ruhe seine Pflichten in Luxemburg erfüllen lassen. Aber vielleicht hat ihm auch noch niemand gesagt, wie miserabel es um dieses, seit Menschengedenken von ihm und seiner CSV regierte Land bestellt ist.