Den Tëppelchen op den i

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Gestern Vormittag stattete Premierminister Jean-Claude Juncker der Molkerei Luxlait auf Roost einen Besuch ab, um sich ein Bild zu machen von den vielfältigen Milchprodukten, die hier hergestellt werden…. „
LW vom 17.9.2013

Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Der Premierminister hat die Landwirtschaft wiederentdeckt. Und hat geruht, sich höchstselbst nach Roost zu begeben, damit auch der letzte Bauer im Lande mitbekommt, dass sein Herz für die Landwirtschaft schlägt. Leider kommt die billige PR-Aktion etwas spät. Allzu oft hatte er es in den vergangenen Jahren nicht einmal für wert erachtet, die Landwirtschaft in seiner Erklärung zur Lage der Nation auch nur eines Wortes zu würdigen. Und nun hat die CSV auch noch keinen Landwirt auf ihren Listen. Das könnte in die Hose gehen. Kein Wunder, dass der alte Bauernfänger sich da auf die Socken machte. Nur: Da lachen ja die Hühner – landesweit, sogar auf der Cap!


„Über die Momentaufnahme hinaus muss LSAP und CSV eine Entwicklung bedenklich stimmen: der Vertrauensverlust der Regierung. Minus 25 Prozent zwischen Oktober 2011 und September 2013 – wohl auch, weil die Wähler ein gutes Gespür für ein zu passives Vorgehen in Anbetracht der Herausforderungen haben…“
LW vom 17.9.2013

Das ist aber lieb formuliert. „Ein zu passives Vorgehen…“. Man hätte natürlich auch schreiben können: Weil die Regierung keines der großen Probleme unseres Landes gelöst hat. Weil ihr Krisenmanagement eine einzige Katastrophe ist. Das hätte der Mann von der Straße eher verstanden. Aber das hätte womöglich eine geharnischte Standpauke seitens seiner Eminenz des Staatsministers ausgelöst, der sich gerne schon mal um einen Journalisten kümmert, der nicht verstanden hat, wo im CSV-Staat der Spaß aufhört.

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