Grundsätzlich gilt es in unserer Gemeinde Prioritäten zu setzen!

Der dringend nötige Ausbau des Wintger Schul- und Gemeindezentrums, genau wie die Ausgleichung des Nachholbedarfs bei den Kläranlagen hat für uns weiterhin absoluten Vorrang. Dies schrieben wir in unser Wahlprogramm zu den Gemeinderatswahlen im Jahre 2005 und dies ist weiterhin für uns bindend.

Auch in unseren Dörfern gilt für uns nach wie vor: Das Nötigste geht vor. Zudem hatte die Gemeinde im Jahre 2000 eine Arbeitsgruppe damit beauftragt den Bauperimeter sowie das Bautenreglement der Gemeinde zu überarbeiten. Bis jetzt liegt dem Gemeinderat über deren Arbeiten kein einziges Papier vor. Dies jetzt zu tun hat für uns eine gewisse Priorität. In diesem Kontext muss auch die Ansiedlung einer Aktivitätszone „op der Féitsch“ in Allerborn im Auge behalten werden.

All dies, und dies ist kein Geheimnis, belastet unsere Gemeindefinanzen sehr. Um aber keine Überraschungen zu erleben, denn ein jeder weiß, wie schnell bewilligte Projekte überschritten werden und zusätzliche Ausgaben verursachen, muss ein detailliierter Finanzierungsplan auf Jahre aufgestellt werden, wo zudem sämtlichen Variationen jederzeit Rechnung getragen werden muss. Mit einem solchen System lässt sich dann auch leichter feststellen, wieviel Spielraum bleibt um weitere Investitionen zu tätigen.

Nach der Erstellung eines solchen Finanzierungsplanes und je nachdem wie hoch der finanzielle Spielraum dann sein wird kann sich die ADR-Wintger mit der touristischen Entwicklung der Asselborner Schiefergruben anfreunden. Touristische Ideen lagen dem ADR-Vertreter schon immer am Herzen aber sie müssen im Rahmen bleiben.

Dies allerdings nur wenn Klarheit herrscht, welche Ideen die von der Denkfabrik propagiert wurden zurückbehalten werden und wie diese finanziert werden; man muss wissen, dass der Staat im Prinzip 50 % subsidiert und wie ist es mit den Folgekosten? Hier muss ein Gesamtkonzept erarbeitet werden und deren Umsetzung kann nur in Stufen erfolgen, dies ist jetzt schon gewusst. Eine Machbarkeitstudie ist unsererseits eine Vorbedingung um später keine Überraschungen zu erleben. In dieser Machbarkeitstudie muss auch dem Faktor Sicherheit Rechnung getragen werden. Eine Rentabilitätsstudie wäre sicherlich interessant; denn weitere Schiefergruben dürften demnächst in unserer Region ihre Pforten öffnen oder haben sie bereits geöffnet, auch dies muss man in Betracht ziehen.