Wo bleibt das demokratische Verständnis dieser Organisation?

Am 15. März organisiert der „Mouvement Ecologique“ ein politisches Rundtischgespräch zum Thema „Mobilitéitspolitik zu Lëtzebuerg: Wou sti mer? Wat soll nach an dëser Legislaturperiod geschéien?“ Zu diesem Gespräch eingeladen sind je ein Vertreter von der CSV, der LSAP, der DP und von Déi Gréng. Die ADR wurde nicht eingeladen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Alternativ Demokratesch Reformpartei von den selbsternannten Basisdemokraten des MouvEco einfach ignoriert wird. Jene Organisation, die auf ihrer Internetseite folgenden Ausschnitt aus ihren Statuten (« Le Mouvement Ecologique est un mouvement de base dont l’objet est de sauvegarder et de créer des conditions de vie équitables répondant aux aspirations fondamentales de l’homme dans la connaissance et le respect de l’environnement et de la nature; de rechercher, de favoriser et de réaliser des alternatives dans le domaine personnel, social, culturel, politique et économique. Le Mouvement Ecologique se fera guider dans la recherche de cet objet par les principes de l’écologie et de la démocratie dans une approche systémique. ») als den wohl wichtigsten bezeichnet und sich selbst als « basisorientiert » und « parteipolitisch neutral » darstellt, ignoriert systematisch die Vertreter der ADR die immerhin 10% der Luxemburger Wählerschaft, und somit 10% der sogenannten „forces vives“ in diesem Land vertreten.

Das MouvEco verstößt also gegen seine eigenen Statuten, denn mit demokratischem Verständnis oder mit parteipolitischer Neutralität hat die offensichtliche und systematische Ignorierung der ADR durch diese Organisation nichts zu tun!

Wird die ADR im Fall des oben erwähnten Rundtischgesprächs etwa deswegen außen vor gelassen, weil sie die einzige politische Partei ist die sich nicht in die Reihe der blinden Tram-Eiferer von CSV, LSAP, DP und Déi Gréng einreiht, und mit dem Schummer-Vorschlag eines unterirdischen Zugs die einzig brauchbare Alternative zur Lösung des Verkehrsproblems vertritt? Wird die Veranstaltung am 15. März also weiter nichts sein als eine Hurra-Manifestation für die Tram? Ein gegenseitiges Schulterklopfen der Starrköpfigen unter Ausschluss jener die echte Alternativen zu bieten haben? Echt basisdemokratisch lieber MouvEco!

Unserer Ansicht nach könnte der MouvEco diese Veranstaltung sowieso abblasen, denn wir bleiben dabei: die Tram wird nicht gebaut werden und die Zugstrecke zum Findel ist herausgeworfenes Geld!
Eine echte und billigere Lösung der Verkehrsprobleme liegt woanders.